Johann Wolfgang von Goethe

7x puncte

categorie: Germana

nota: 10.00

nivel: Facultate

Referat despre Johann Wolfgang von Goethe
1789 nach Weimar zurückgekehrt begann Goethe die Leitung des Hoftheaters zu übernehmen (1791) und führte so auch diese Bühne zu Weltruhm (Engagement bis 1817). Seine spätere Frau Christiane Vulpius lernte er 1788 kennen. Er heiratete sie 1806 und sie gebar ihm fünf Kinder, von denen aber nur August die Kindheit überlebte.

1790 widmet[...]
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Referat despre Johann Wolfgang von Goethe
1789 nach Weimar zurückgekehrt begann Goethe die Leitung des Hoftheaters zu übernehmen (1791) und führte so auch diese Bühne zu Weltruhm (Engagement bis 1817). Seine spätere Frau Christiane Vulpius lernte er 1788 kennen. Er heiratete sie 1806 und sie gebar ihm fünf Kinder, von denen aber nur August die Kindheit überlebte.

1790 widmete er sich allerdings immer noch der Forschung und erstellte so auch die Bücher über die „Metamorphose der Pflanzen" und die „Farbenlehre". 1790 unternahm er die zweite Italienreise und zwei Jahre später, 1792, eine Frankreichreise („Campagne in Frankreich" / 1822), die, genauso wie die französische Revolution viel Unruhe in sein Leben brachten und zu einer Schaffenskrise führten.

Erst die Bekanntschaft mit Schiller, dem wohl bekanntesten Dichter der damaligen Zeit, brachte Auftrieb. Sie kamen sich erst 1794 etwas näher, da vorher ihre Gesinnungen eher entgegengerichtet waren. Seit Anfang der 1790er Jahre jedoch, seit Schiller sich mit den Schriften Kants auseinandersetzte, erlebt er eine innere Wandlung. Er tat auch den ersten Schritt und schrieb einen Brief an Goethe.

Aus der ersten Bekanntschaft entwickelte sich bald ein intensiver mündlicher und schriftlicher Gedankenaustausch, der beiden Teilen den „reinen Genuß und wahren Nutzen" brachte. Der Nutzen bestand darin, daß Goethe Schillers Drang zum Extremen und seine Tendenz zu philosophischen Spekulationen mäßigte und Schiller im Gegenzug Goethe von seinen naturwissenschaftlichen Studien wieder mehr zur dichterischen Produktion zog. Das erste gemeinsame Werk waren die „Horen", welches jedoch wenig Resonanz beim Publikum fand. In den folgenden „Xenien" ließen Schiller und Goethe ihrem Unmut über das Publikum freien Lauf.

Nach diesem Xenienjahr (1796), in dem Goethe auch seinen Erziehungsroman „Wilhelm Meisters Lehrjahre" den letzten Schliff gab, folgte ein Baladenjahr, in dem die beiden ihre großen Balladen schufen, wie z.B. „Der Zauberlehrling", „Der Taucher" und „Die Kraniche des Ibykus". Ein Jahr später erschien „Hermann und Dorothea", eines der schönsten Epen in deutscher Sprache.

Den Stoff fand der Dichter in einem Erlebnis von protestantischen Salzburger Auswanderern, die ihres Glaubens wegen aus Österreich vertrieben waren und bis nach Ostpreußen wanderten. 1803 erschien das Werk „Die natürliche Tochter", welches eigentlich der erste Teil einer tragischen Trilogie sein sollte, womit er auf die Französische Revolution, mit der er nicht ganz einverstanden war, antworten wollte. Ebenso versuchte er sich mit der Zeitschrift „Prophyläen" an der bildenden Kunst. Sein Hauptaugenmerk lag aber zu diese Zeit, trotz der vielen anderen Beschäftigungen, auf der Verfassung des „Faust", der 1806 vollendet wurde. Goethes und Schillers Dichtungen und Abhandlungen der zeit zeigen eine Tendenz zum Belehrenden, ja fast zum Lehrhaften.

Um noch enger zusammen arbeiten zu können, siedelte Schiller 1799 nach Weimar über. Seine unmittelbare Teilnahme gab Goethes Tätigkeit für das Weimarer Theater neue Impulse. So konnten sie die gemeinsam entwickelten klassizistischen Stilisierungsprinzipien auf der Bühne erproben und gaben Weimar damit ein immer größeres Ansehen als Zentrum der deutschen Kultur. So gab es z.B. Aufführungen von „Maria Stuart" (1800), der „Braut von Messina" (1803) und des „Wilhelm Tell" (1804). Ihr gemeinsam ausgearbeitetes Programm der „Weimarer Kunstfreunde" stieß auf den Widerstand der jüngeren Generationen.

Sie waren der Meinung daß die Motive aus der Antike, die Goethe und Schiller fast ausschließlich benutzten, vergangen seien und nicht wieder zurückgeholt werden sollten. 1805 endete die Beziehung zwischen Schiller und Goethe. Beide waren schon seit Januar krank und ein Gedankenaustausch war nicht mehr möglich. Mitte des Jahres 1805 starb Schiller. Goethe verlor in ihm, wie er sagte, die Hälfte seines Daseins. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe gehört zu den großen Zeugnissen deutschen Geistes.

Trotz seines doch schon recht fortgeschrittenen Alters verliebte sich Goethe noch einige Male. So führte z.B. seine Liebe zu Minchen Herzlieb dazu, daß er sie mit der Rolle der Ottilie in seinem Werk „Die Wahlverwandschaften" (1809) bedachte. Da diese Beziehung sehr von Resignation überschattet war, schlug sich dieses auch im Roman nieder. Das starre Festhalten an Moralgrundsätzen im Roman, das in der Forderung nach Unauflöslichkeit der Ehe, aber auch in verzehrender Entsagung seinen Höhepunkt erreichte, erweckte bereits bei seinem Erscheinen eine leidenschaftliche Diskussion.

Eine weitere Beziehung zu Marianne von Willemer und auch zu Ulrike von Levetzow führte dazu, daß er eben diese Liebschaften in den Werken „Westöstlicher Diwan" und den „Marienbader Elegien" zu verarbeiten versuchte. In späteren Jahren schrieb er auch immer noch große Werke. So entstand z.B. ein Jahr vor seinem Tod „der zweite Teil des Faust", ein Universaldrama. Ebenso entstanden jetzt zum Ende seines Lebens hin noch Werke, die er aufgrund eigener Lebensrückschauen und Erfahrungen verfaßte, wie z.B.

„Dichtung und Wahrheit". Dieses Werk war seine Autobiographie. Da in dieser Zeit, in der Goethe an diesem Werk arbeitete (1811 - 1814), seine Mutter längst gestorben war, konnte er nicht auf ihre Erinnerungen zurückgreifen und mußte so sorgfältig seine eigenen Erinnerungen aufschreiben.
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